ÜBER UNS
Eternal Bliss ist nicht am Reißbrett entstanden
Die Geschichte beginnt mit drei Freunden: Cora, Olaf und Werner, die inzwischen seit mehr als 25 Jahren gemeinsam arbeiten – und sich dabei etwas bewahrt haben: Keine Hierarchie, viel Eigenverantwortung und eine große Nähe zum Produkt.
Einen Businessplan gab es nicht. Auch keine ausgefeilte Strategie. Das traditionelle Goldschmiedehandwerk mussten sie sich erst erarbeiten. Doch sie brachten etwas anderes mit: handwerkliche Erfahrung, Passion und die Offenheit, sich auf eine neue Welt einzulassen.
Sie reisten nach Bangkok und Hongkong, besuchten Messen, begegneten Edelsteinhändlern, Schleifern und Goldschmieden. Schritt für Schritt entstand ein Verständnis für Materialien, Formen und Techniken – aber auch für die besondere Bedeutung, die Menschen Schmuck seit Jahrtausenden zuschreiben.
In vielen alten Kulturen war Schmuck nicht nur Zierde, sondern Träger von Symbolen, Schutzzeichen und spirituellen Botschaften. Diese Verbindung von Handwerk, Schönheit und Bedeutung faszinierte sie von Anfang an.
So entstand Eternal Bliss: aus Freundschaft, Leidenschaft und dem Wunsch, Schmuck zu schaffen, der viel mehr ist als ein dekoratives Objekt. Schmuck, der Menschen stärken und an das erinnern kann, was ihnen wichtig ist. Der Verbindung schafft – mit sich und der Welt.
Cora entwirft die Schmuckstücke von Eternal Bliss
Gleichzeitig besitzt sie ein feines Gespür dafür, wo Menschen in ihrem Leben grade stehen – und welches Schmuckstück sie in einer bestimmten Phase begleiten könnte. Ihr Wunsch nach Schönheit, Freiheit und Selbstausdruck begann früh. Als Kind war sie gern allein, erfand eigene Welten und setzte aus unterschiedlichsten Materialien Dinge zusammen. Obwohl sie die Jüngste von drei Schwestern war, arbeitete sie wie selbstverständlich mit ihrem Vater in seiner Werkstatt.
Nach dem Abitur erlernte sie das Damenschneiderhandwerk. Sie liebte das Gefühl, wie der Stoff durch ihre Finger glitt und aus einer Idee langsam Greifbares erwuchs. Dieser Moment, wenn eine Vorstellung Form annimmt und plötzlich Wirklichkeit wird, bedeutet ihr bis heute pures Glück. „Natur, Musik, Kleidung, Orte – wenn ich von schönen Dingen umgeben bin, fühle ich mich verbunden mit mir und allem“, sagt sie.
Sie studierte Modedesign, ging 1990 nach Berlin und gründete ihre erste eigene Firma. Entwarf und produzierte Männerkollektionen. Doch mit der Zeit entstand der Wunsch, der Schnelllebigkeit der Mode etwas Dauerhaftes entgegenzusetzen. Als Werner sie 2000 fragte: „Wollen wir Schmuck machen?“, sagte sie sofort ja. Anfangs war der Schmuck als Ergänzung ihrer Kollektionen gedacht. Doch nach und nach wurde daraus etwas Eigenständiges.
Einen wichtigen Wendepunkt markierte das Jahr 2007: Für eine befreundete Yogalehrerin in Köln entwickelte sie mit ihren Firmenpartnern eine Yogakollektion und begann, sich intensiv mit Ashtanga-Yoga zu beschäftigen.
Meditation, vegetarisches Essen, Tai-Chi oder die Auseinandersetzung mit Osho kannte sie bereits aus ihrer Jugend. Doch erst die Begegnung mit dem Yoga eröffnete für sie eine neue spirituelle Tiefe – und veränderte auch ihren Blick auf ihre eigene Arbeit.
Mit der Zeit wuchs der Wunsch, die Erfahrungen und Einsichten dieser Praxis nicht nur zu leben, sondern auch gestalterisch auszudrücken. Aus diesem Prozess heraus entwickelte sich eine Art von Schmuck, die sich an traditionellen Symbolen, Mantras und spirituellen Lehren orientiert.
In dieser Zeit entstand auch der Name „Eternal Bliss“ – ewige Glückseligkeit. Gold, Silber und Edelsteine erschienen dabei als besondere Materialien: dauerhaft, kostbar und geeignet, Gedanken, Gebete und überlieferte Weisheiten in eine sichtbare Form zu übersetzen.
Olafs erster Kontakt mit Silber
Es begann mit einem beschädigten Kerzenständer aus Familienbesitz. Eine befreundete Goldschmiedin, die ihn eigentlich reparieren sollte, schlug stattdessen vor, daraus etwas gänzlich Neues zu schaffen. Sie gab ihm Modellierwachs, Olaf entwarf die Form für einen Ring, und schließlich wurde das Silber des alten Kerzenständers dafür eingeschmolzen und neu gegossen. Diese Transformation wurde für ihn zu einem frühen Schlüsselerlebnis.
1999 stieg Olaf bei Cora und ihrem Lebenspartner in das gemeinsame Streetwear-Label ein. Einige Jahre später entstand die erste Schmucklinie aus Sterlingsilber. Im Gegensatz zur schnelllebigen Mode faszinierte Olaf am Schmuck vor allem seine Beständigkeit – die Vorstellung, Dinge zu schaffen, an denen sich Menschen über viele Jahre nicht nur optisch erfreuen, sondern innerlich ausrichten können.
Während Cora und Werner schon länger eine Nähe zu asiatischen Kulturen hatten, kam Olaf über das Ashtanga-Yoga erstmals intensiver mit indischer Philosophie und dem Singen von Mantras in Berührung. In dieser Zeit entstanden die ersten Chakra-Ketten und Om-Anhänger, die er mit Cora und Werner auf Kongressen und Yoga-Retreats präsentierte. Die Verbindung von handwerklicher Arbeit, Symbolik und spiritueller Praxis prägt seine Sicht auf Schmuck bis heute.
Die immer individuelleren Wünsche der Kunden brachten Olaf dazu, sich das Goldschmiedehandwerk selbst beizubringen. Er besuchte Kurse, arbeitete in offenen Werkstätten und vertiefte Schritt für Schritt sein Wissen über Metalle, Legierungen und Oberflächenbearbeitung. 2014 erhielt die Firma eine Anfrage von Prof. Bahr, dem Vorsitzenden der Deutschen Akademie für Akupunktur: Für therapeutische Goldarmreifen sollte eine besondere Legierung entwickelt werden, die zum Ausgleich der Lateralität getragen wird. Olaf war es, der diese außergewöhnlichen Einzelstücke schuf.
Ihn fasziniert die Arbeit mit Feuer und Metall. Der Prozess des Schmelzens, Formens und Bearbeitens hat für ihn etwas Archaisches, fast Alchemistisches – die Vorstellung, aus wenigen Elementen etwas Neues entstehen zu lassen.
Bei Eternal Bliss verantwortet Olaf die individuellen Anfertigungen, die Oberflächenbearbeitung der Schmuckstücke, Änderungen und Reparaturen. Außerdem kümmert er sich um Lager, Buchhaltung und Versand – und hält damit oft den Alltag des Unternehmens zusammen, während Cora und Werner für Produktionen nach Bangkok oder Bali reisen.
Werner ist der geistige und technische Impulsgeber von Eternal Bliss
Nach dem Abitur studierte er Keramik und Skulptur an der Kunsthochschule in Stockholm. Der Weg zum Schmuck von dort aus war kürzer, als es zunächst scheint. Denn Glasuren bestehen, wenn man so will, aus denselben elementaren Verbindungen wie Edelsteine: aus Silizium, Metalloxiden, Feuer und Mineralien.
Schon früh interessierte Werner weniger das einzelne Objekt als das Zusammenspiel von Form, Farbe und Wirkung. Dieser Blick begleitete ihn durch die Keramik ebenso wie später durch Industrie- und Messedesign. Bis heute entwickelt und baut er mit seiner eigenen Firma niederfrequente Lasergeräte, die darauf ausgerichtet sind, die Selbstheilungskräfte des Menschen zu unterstützen. Die Beschäftigung mit Frequenzen, Resonanz und Schwingung und deren positive Wirkungen auf Menschen begleitet ihn seit mehr als vier Jahrzehnten – technisch, gestalterisch und auf einer sehr persönlichen Ebene.
Seine Ausbildung zum Heilpraktiker vertiefte dieses Interesse noch einmal. Sie lenkte seinen Blick auf die Wechselwirkungen zwischen Körper, Geist und Umwelt und auf die Frage, wie Menschen Möglichkeiten finden, sich bewusst weiterzuentwickeln und neu auszurichten. Daraus entstand eine intensive Auseinandersetzung mit ganz verschiedenen Formen der Körpergestaltung – mit Tätowierungen, Kosmetik und Schmuck.
Bis heute faszinieren Werner vor allem Objekte mit symbolischer Kraft – Dinge, die nicht nur schön sind, sondern Bedeutung tragen. Schmuck versteht er als Ausdruck einer inneren Haltung als stille Verbindung zu Erfahrungen und Gedanken. Dass Edelmetalle und Edelsteine über Jahrzehnte bestehen bleiben und mit der Zeit oft sogar an Charakter und persönlichem Wert gewinnen, gehört für ihn wesentlich dazu.
Diese Haltung prägt bis heute die Philosophie von Eternal Bliss. Bei der Entwicklung neuer Kollektionen beschäftigt Werner stets die Frage, wie ein Schmuckstück Verbundenheit erfahrbar machen kann. Wie es zum Begleiter und Talisman wird, der die eigene Ausrichtung stärkt und mit jener Kraft in Kontakt bringt, die in jedem Menschen bereits angelegt ist.

